Ein kleines Stück vom Traum der Zeit.jpg
Am Ende bleiben nur die Träume Regan Holdridge Autrice
Die Brücke zur Sonne Regan Holdridge
Der Ruf des Kojoten.jpg
Satire Reiter Pferdehof willkommen auf dem ponyhof

Helene und Rikarda begegnen sich 1936 als Kinder. Ihre Freundschaft überdauert die folgenden Jahre, obwohl ihre Charaktere unterschiedlicher kaum sein könnten. Sie erleben zusammen den Krieg, die erste Liebe und Enttäuschung und die Verluste, die mit den Bombennächten einhergehen.

Rikardas Familie wird vollständig auseinandergerissen, während Helenes große Liebe in den Wirren des Krieges verschwindet. Ihre einst heile Welt bricht nach und nach in sich zusammen. Schließlich flüchten sie zusammen mit ihren Müttern nach Bayern, auf den Bauernhof von Verwandten, wo sie die letzten Kriegsmonate verbringen und den Einmarsch der Amerikaner erleben. Nach der Kapitulation verändert sich mit einem Schlag alles und ihre Leben beginnen, sich voneinander zu lösen und nichts bleibt mehr, wie es war.

Nach dem Unfalltod seines Vaters übernimmt Morton Patterson notgedrungen dessen Pferderanch, zu der er keinerlei Bezug hat und die er vor Jahren bereits verlassen hat. Er wird außerdem der Erziehungsberechtigte für seinen kleinen, zwölfjährigen Bruder Toby, dessen Leben sich ausschließlich um die Pferde und vor allem seinen geliebten Hengst „Butch“ dreht.

Finanzielle Sorgen und Tobys neue Lehrerin machen Morton zu schaffen. Sie will, dass Toby in einer „anständigen Familie“ untergebracht wird und schaltet das Jugendamt ein, denn über der Arbeit und den täglichen Problemen findet sich nicht immer genügend Zeit für den Jungen, der häufig seine eigenen Wege geht.

 

Doch dann erkrankt Toby völlig unerwartet an einem Gehirntumor. Die Ärzte machen Morton keine großen Hoffnungen, was eine Heilung betrifft. Morton weiß nicht, wie er das Geld für die Behandlung aufbringen soll.

Tobys Gesundheitszustand verschlechtert sich zusehends. Als das Frühjahr heranbricht, entschließt er sich deshalb, seinem geliebten Hengst die Freiheit zu schenken...

Patricia und Jean van Haren sind zwar Schwestern, jedoch so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Als ihr Vater, ein renommierter Chirurg, 1965 für ein Jahr eine Stelle in den USA antritt, findet ihr bis dahin luxuriöses, wohlbehütetes Leben in London ein abruptes Ende. Jean findet bald neue Freunde auf der benachbarten Ranch und verliebt sich unsterblich in den jungen Cowboy Chris McKinley. Patricia dagegen beginnt zu rebellieren und ihre Grenzen bis ans letzte Maß auszutesten.

Ein tragisches Unglück kettet das Leben der beiden ungleichen Schwestern scheinbar auf ewig aneinander und macht all ihre Ziele zunichte. In ihrer Verzweiflung heiratet Jean einen Arbeitskollegen ihres Vaters und beschließt, in dessen Fußstapfen zu treten und Medizin zu studieren.

Obwohl sich die Wege von Jean und Chris immer wieder kreuzen, bleibt ihnen jedesmal nichts anderes übrig, als in ihr altes Leben zurückzukehren. Erst durch den Tod ihrer Mutter und deren Erbe kann Jean London für immer den Rücken kehren, in der fatalen Hoffnung, jetzt endlich ihre Träume verwirklichen zu können...

Als die Autorin eine Freundin in Kalifornien besucht, um für ein neues Buch zu recherchieren, hat sie zunächst keine genaue Vorstellung, was sie dort erwartet. Schnell wird sie jedoch von der faszinierenden Schönheit und Wildheit dieses Landes und seiner Bewohner in den Bann gezogen. Immer tiefer dringt sie ein in die Geschichte der Rancherfamilie McCullough, die in den Weiten der Prärie die Coyote Canyon Ranch bewirtschaftet. Die Vergangenheit holt die Familie immer wieder ein, sie bestimmt ihr Handeln bis in die Gegenwart. Das Leben ist geprägt vom dominanten Vater und dem frühen Verlust der Mutter, von der unerschütterlichen Liebe zu dem eroberten Land und der Leidenschaft für Pferde. Für jedes der vier Geschwister wird diese Verbundenheit zu ihrem Glück, Schicksal und Fluch zugleich.

 

Die Autorin findet sich zwischen den Welten der Vergangenheit und der Gegenwart, in der sie sich mit den beiden jüngsten Nachkommen der McCulloughs verstrickt, bis hin zu dem Punkt, an dem sie selbst nicht weiß, wohin ihr eigener Weg sie in Zukunft führen wird.

Als Hugh und Julie Kleinfeld mit ihren Eltern 1884 nach Amerika auswandern, lassen sie sich gegen das geltende Gesetz im späteren Bundesstaat Oklahoma nieder und beschwören damit die Auseinandersetzung mit den Indianern herauf. Julie lernt den jungen Sergeant Ron McVeagh kennen, den sie heiratet und folgt ihm auf eine Ranch in Wyoming. Hugh hingegen beschließt, Arzt zu werden, anstatt in die Fußstapfen seines Vaters, eines Pastors, zu treten.

Nach dem frühen Tod ihres Mannes setzt Julie alles daran, die Ranch nur mit der Unterstützung des Cowboys Cass Shannahan weiterzuführen und sie für ihren Sohn zu erhalten. Dieser jedoch es will lieber seinem Onkel gleichtun und Arzt werden und so bleibt es an ihrer Tochter Ellen, das Erbe des Vaters zu übernehmen – gegen deren Willen.

Cass und Julie werden ein Liebespaar und obwohl sie Ron ewige Treue geschworen hat, kann sie nicht länger leugnen, für den Cowboy die größeren Gefühle zu entwickeln.

Ein Unfall, der Julie als Krüppel zurücklässt, zwingt sie, die Ranch schließlich aufzugeben und zu Hugh nach Oklahoma zu ziehen. Dort überschlagen sich die Ereignisse und plötzlich findet sich Julie allein und verlassen in einem Leben und einer Welt wieder, in der sie nie sein wollte. Jahre vergehen, in denen sie mit ihrem Schicksal hadert, bis sie schließlich die Versöhnung mit ihrer Tochter sucht und beschließt, dass sie es noch einmal anpacken will und gegen jegliche Vernunft zurück auf die Ranch geht, um noch einmal ganz von vorn zu beginnen...

Sind Sie schon Reiter oder möchten Sie erst einer werden? Dann sollten Sie sich nach dieser Satire gut überlegen, ob Sie sich tatsächlich in den Sattel schwingen wollen. Kommen Sie mit auf den Ponyhof und lassen Sie sich von den wahren Begebenheiten inspirieren, welche mir als Reitlehrerin und Pächterin einer Reitanlage in Süddeutschland widerfahren sind.

Wind über der Prärie Regan Holdridge